Norddeutscher Postbezirk (NDP) Freimarke 2 Groschen (Paar) grauultramarin, gezähnt von 1869 (MiNr. 17)  Abstempelung: zweizeiliger Kastenstempel mit Angabe von Tag und Monat (links von der Rosette) sowie der Uhrzeit (rechts von der Rosette):
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Geschäftsführer: Helmut Reummen - Utrechter Str. 36 - 47608 Geldern - Tel.: 02831-8244   

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Das war die KEVELAER 2008

 

Sonniges warmes Frühlingswetter, mehrere hundert Besucher, die z.T. von weit her angereist waren, viele hervorragende Exponate und zwei attraktive Sonderstempel waren nur einige der zahlreichen Glanzlichter der Rang-3-Ausstellung KEVELAER 2008, die am 26. und 27. April anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Briefmarkensammler-Vereins und des 40-jährigen Bestehens der Jungen Briefmarkenfreunde Kevelaer im Konzert- und Bühnenhaus stattfand.

     

Als der Finanzminister Dr. Helmut Linssen, Schirmherr der Veranstaltung, am Samstagmorgen die KEVELAER 2008 eröffnete, befanden sich bereits über 100 Gäste in den Ausstellungsräumlichkeiten, darunter fast alle, die in der nordrhein-westfälischen Philatelie bei Erwachsenen und Jugendlichen Rang und Namen haben.

     

Das hohe Niveau der Ausstellung spiegelt sich im Gesamtergebnis wider. Die Jury vergab u.a. 19 Diplome im Range einer Gold- und 18 im Range einer Vermeilmedaille. Als bestes Exponat der Ausstellung wurde die Ländersammlung „Gemeinschaftsausgabe für die amerikanische, britische und sowjetische Besatzungszone: I. Kontrollratsausgabe“ von Othmar Panek aus Bottrop ausgezeichnet.

 

Die besten Exponate der anderen Wettbewerbsklassen waren:

Postgeschichte:  „Aptiert! DSWA - SWA – Stempel Deutsch-Südwestafrikas und ihre   Weiterverwendung durch die südafrikanische Postadministration auf Belegen  mit und ohne Zensur“ (Werner Siebert, Münster)

Thematik: „Straßenbahn“ (Werner Driewer, Bedburg-Hau)

Jugend: „Der Sport und ich“ (Linda Pollak, Schleiz)

     

Zum besten Exponat in der Offenen Klasse wählte eine sechsköpfige Jury, die sich aus Personen des öffentlichen Lebens, der Vereine, der Presse, der Künstlerschaft usw. zusammensetzte, die Sammlung „Über Europas Porzellan“ von Rudolf Gluch aus Hilden.

 

Begeistert zeigten sich die zahlreichen Teilnehmer am Beiprogramm, das aus einer Stadtführung, einer Betriebsbesichtigung der renommierten Kevelaerer Orgelbau-Firma Seifert und einer Führung an der großen Seifert-Orgel in der Marienbasilika mit kleinem Konzert bestand.

     

Dass nicht alle Aussteller ihr Wunschergebnis erzielen konnten, gehört zu den völlig normalen Begleiterscheinungen einer jeden Ausstellung. Insgesamt jedoch hat die achtköpfige Jury unter dem Vorsitz von Herrn Heinz-Dieter Lehr aus Dortmund hervorragende Arbeit geleistet. Zahlreiche Aussteller versprachen beim Abschied, in fünf Jahren auf jeden Fall wieder dabei zu sein.